Alles zur Verwendung von Sanddorn ist hier zu finden.

Jetzt ist auch die Zeit, in der der Sanddorn heranreift. Seine Früchte sind wahre „Vitaminbomben“ und äußerst schmackhaft. Besonders gut zur Geltung kommen die Früchte in der Sanddornmarmelade. Auch wenn man für die Herstellung etwas Geduld mitbringen muss, das Ergebnis entlohnt reichlich für den Aufwand. Wie man Sanddornmarmelade macht, wird hier erklärt.
Vorab: Wenn Sanddorn vollreif ist, beginnt er bereits am Strauch zu gären. Die Früchte werden extrem weich und fangen an, unangenehm zu riechen. Man kann die Früchte dann auch noch verwenden, allerdings bekommt die Marmelade einen anderen Geschmack, den ich persönlich gar nicht schätze.
Deswegen sammle ich den Sanddorn, solange seine Früchte noch nicht vollreif und noch fester sind.
Gebraucht werden: — Feste Handschuhe und eine Gartenschere oder ein scharfes Messer zum Sammeln, ev. 1 kleine, spitze Schere — Gläser zum Abfüllen, ein Topf zum Auskochen der Gläser samt (Grill)zange zum Herausheben, eine „Flotte Lotte“ oder alternativ ein Sieb, ein Trichter, ein Schöpflöffel und ein weiterer Kochtopf für die Marmelade. — 3 Zitronen, 1 Packerl Einsiedezucker 3:1 (500g), 1500g Sanddornfrüchte
Und so geht’s:


Sanddorn sammeln. Dazu kleine Astteile mit der Gartenschere oder einem Messer abschneiden (feste Handschuhe verwenden, der Sanddorn hat fiese Stacheln). Blätter und größere Stacheln noch vor Ort abzwicken, das spart Platz.

Die Sanddornfrüchte mit den Fingern oder einer kleinen, spitzen Schere von den Ästen abzwicken. Anschließend waschen und abtropfen lassen.
(Tipps zum Sammeln und Abrebeln sind auch unter Sanddorn zu finden.)
Teller für Gelierprobe in den Kühlschrank/Tiefkühlfach legen.

Wasser zum Sterilisieren der Gläser und anderen Utensilien aufstellen. Alles auskochen und griffbereit herrichten.

3 Zitronen auspressen.

Die Sanddornfrüchte in einen Kochtopf schütten und mit dem Zitronensaft vermischen und dünsten. Ggf. etwas Wasser zufügen, damit nichts anlegt.

Dann in die „Flotte Lotte“ gießen und passieren. Alternativ die weichen Früchte durch ein Sieb streichen.

Den passierten Sanddorn mit dem Einsiedezucker vermischen und aufkochen. Falls nötig, etwas Wasser zufügen. Mehrere Minuten unter oftmaligem Rühren wallend kochen lassen.
Gelierprobe machen.

Abfüllen – Vorsicht, heiß!

Fertig!